Resilienz – tatsächlich trainierbar!

Erinnern Sie sich? Letzten November hat erstmals der Resilience Business Retreat (RBR). stattgefunden. Mit Verlaub: es war eine wunderbare Woche!
Das Konzept 7 intensive Tage Burnout-Prophylaxe durch Arbeit auf körperlicher wie geistig-emotionaler Ebene ist aufgegangen: wir – mein Kollege Dagobert Speicher und ich – haben durchweg positive Rückmeldungen von unseren Teilnehmern erhalten.

Kein Wunder, waren doch wirklich ideale Voraussetzungen gegeben, schon allein durch die traumhafte Lage von Almi’s Berghotel mitten im abgeschiedenen tiroler Wipptal, wo wir unsere morgendlichen QiGong-Übungen im Freien mit herrlichem Bergblick genießen konnten.

Konzeptionell-methodisch mischt der RBR bewusst Theorie und praktisches Erleben. Was bewirkt chronischer Stress? Was sagt die Resilienz-Forschung?
Welche Erkenntnisse liefert die Hirnforschung? Wie gelingt der Wechsel von negativen hin zu stärkenden Glaubenssätzen? Diese Fragen und mehr behandeln wir in theoretischen Input-Sequenzen im Mix mit angeleiteter Selbstreflexion, erfahrungsbasiertem echtem Erleben, vertraulicher Arbeit in Kleingruppen und offenem Austausch im Plenum.

Aber ganz ehrlich: Wie sieht es heute aus, ein halbes Jahr später? Was wirkt noch nach und was ist im Trubel des hektischen Arbeitsalltags womöglich schon wieder verschüttet?
Wie nachhaltig der Resilience Business Retreat wirkt, dieser Frage wollen wir gezielt und wissenschaftlich fundiert nachgehen und planen deshalb eine

Wirksamkeitsstudie für den RBR

Mit dem RBR-Konzept folgen wir bewusst der Hypothese, dass nicht allein die Gene, sondern erst das Zusammenspiel von biologischen, Umwelt- und psychologischen Faktoren darüber entscheidet, ob jemand eine hohe Widerstandsfähigkeit oder eher geringe Resilienz besitzt (sogenanntes Vulnerabilitäts-Stress-Modell).

Deshalb ermöglichen wir unseren Teilnehmern in den 7 Tagen ganz real positive und eindrückliche Erfahrungen zu machen und die eigene Widerstandskraft auch körperlich-emotional zu erleben, statt nur kopfmäßig zu verstehen. So wollen wir ihre frisch gestärkte Resilienz auch langfristig biologisch verankern (Stichwort: Neuroplastizität – anbei ein anschauliches Video der Max-Planck-Gesellschaft), damit der Transfer in den Alltag gelingen kann.

Wir sind schon jetzt davon überzeugt, dass unser Konzept funktioniert. Ob wir richtig liegen? Das wollen wir gerne überprüfen lassen. Es bleibt spannend.

P.S.: Melden Sie sich gerne, falls Sie Interesse haben, selbst an der Wirksamkeitsstudie teilzunehmen!

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